Ein eigenes E-Mail-Postfach für den E-Mail-Versand mit SMTP nutzen

Rüdiger Reichelt
Zuletzt am 04.05.2026 aktualisiert

Wenn WordPress E-Mails verschickt, nutzt die interne wp_mail()-Funktion standardmäßig die PHP-Mail-Funktion. Das klingt erst mal praktisch, hat aber einige gravierende Nachteile. Einer der größten ist die geringe Zustellrate: Viele Hosting-Server sind nicht richtig für den Mail-Versand konfiguriert, und ohne Authentifizierung landen die E-Mails oft im Spam-Ordner oder werden sogar komplett blockiert.

Mit einem in den Einstellungen hinterlegten E-Mail-Postrach und dem SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) sieht das anders aus. Du sendest deine E-Mails über ein echtes Postfach, das sich mit einem Mailserver verbindet – genau so, wie du es von normalen E-Mail-Programmen kennst. Dabei erfolgt die Übertragung mit Authentifizierung und Verschlüsselung, was nicht nur die Zustellbarkeit verbessert, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, dass deine Mails als Spam eingestuft werden, immens reduziert.

Ein weiterer Vorteil von SMTP ist die Zuverlässigkeit. Während wp_mail() auf die Servereinstellungen des Hosters angewiesen ist (die oft restriktiv sind), kannst du mit SMTP gezielt einen professionellen E-Mail-Dienst wie Gmail, Outlook oder einen eigenen Mailserver nutzen. Dadurch umgehst du viele technische Probleme und stellst sicher, dass deine Mails auch wirklich ankommen.

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